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Mitteilungen des Stadtrates und der Stadtverwaltung

Infoblatt-Nr. 4

Sanierung Strasse und Werkleitungen zum Nägelisee

Der Einwohnerrat genehmigte 2015 den Baukredit zur Sanierung der Wasserleitungen und der Kanalisation sowie einen Nachtragskredit am 9. April 2021 für den Ausbau der Strasse.

Die Bauarbeiten haben bereits begonnen und erfolgen in zwei Etappen. Die erste Etappe erfolgt voraussichtlich bis Ende November 2021 von der Kreuzung Degerfelderstrasse bis Coop. Die zweite Etappe folgt anschliessend vom Coop bis zur Kaltenbacherstrasse (TIT Imhof). Die Arbeiten werden voraussichtlich im April 2022 abgeschlossen sein.

Folgende Arbeiten werden ausgeführt: Ersatz der Wasserleitungen Zum Nägelisee sowie Degerfelderstrasse im Bereich zwischen der Kaltenbacherstrasse und der Strasse Zum Nägelisee. Zeitgleich erfolgt die Sanierung der Kanalisationen und der Aus- und Neubau der vorhandenen Strasse. Heute entspricht der Ausbaustand der Strasse nicht mehr den Normen einer Industriestrasse.

Neubau Quartierstrasse Degerfelderallee

Mit der Genehmigung des Quartierplans Degerfeld am 24. September 2014 wurde die Quartierstrasse definiert. Gemäss Quartierplan muss die Erschliessungsstrasse erstellt werden, sobald in der zweiten Bautiefe ein bewilligtes Baugesuch vorliegt. Die Planervergabe für die Ausarbeitung des Bauprojektes erfolgte am 24. Februar 2021 durch den Stadtrat. Das Ausführungsprojekt wurde am 11. Juli 2021 für 30 Tage öffentlich publiziert und danach rechtskräftig bewilligt.

 Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Ende Oktober 2021 beginnen. Es sind zwei Etappen vorgesehen. Die erste Etappe wird voraussichtlich im 2. Quartal 2022 abgeschlossen sein und sieht den Ausbau aller Werkleitungen und die Kofferung der Strasse vor. Die zweite Etappe mit dem Ausbau der Strassenallee mit Bepflanzung erfolgt voraussichtlich erst im Jahr 2023 nach Abschluss der Bauarbeiten der Wohnblöcke.

Trinkwasserversorgung - Quellensuche in der Schlucht

Der Stadtrat genehmigte am 23. September 2020 einen Planerkredit zur Evaluierung von möglichen ergiebigen weiteren Trinkwasserquellen, um langfristig die Sicherheit der Trinkwasserversorgung noch zu erhöhen. Die Untersuchung ergab, dass im Bereich der Schlucht die Wahrscheinlichkeit von ergiebigen Quellen am höchsten ist. Um diese theoretischen Erkenntnisse zu verifizieren, werden in der Schlucht Baggerschlitze zur Sondierung vorgenommen und die Ergiebigkeit geprüft. Die Sondierschächte wurden öffentlich ausgeschrieben und sind vom Kanton bewilligt worden. Die Sondierungen werden voraussichtlich im Oktober/November 2021 durchgeführt.

Neuverpachtung landwirtschaftliche Flächen

Mit Pacht-Ende des landwirtschaftlichen Betriebes Rhygüetli auf Anfang des Jahres 2022 in Stein am Rhein werden die Pachtflächen neu verteilt. Der Stadtrat hat sich dazu entschieden, die Pachtflächen ohne Hofgut Rhygüetli an bestehende Steiner Landwirtschaftsbetriebe gleichmässig befristet zuzuteilen, nachdem mit allen Landwirten transparent verhandelt worden ist. Dies ist eine vorübergehende Lösung, bis die Stadt das landwirtschaftliche Gesamtkonzept weiter ausgearbeitet und durch die politischen Instanzen genehmigt worden ist. Dann wird auch zu entscheiden sein, wie die landwirtschaftlichen Gebäude des Rhygüetlis zukünftig genutzt werden. Aufgrund der hohen Anzahl von Interessen für den Betrieb ist die Ausarbeitung des Gesamtkonzeptes komplexer als in einer ersten Analyse angenommen, wobei auch die mittelfristige Planung bezüglich Walderhöfe Teil des Gesamtkonzeptes sein wird. Aktuell hat der heutige Pächter für die landwirtschaftlichen Gebäude ein verlängertes Nutzungsrecht erhalten, damit der Hof nicht leer steht und für die Pachtrückgabe aufgeräumt werden kann.

Versand der Abfallgebührenrechnungen

Mit der diesjährigen Einführung des städtischen Abfallreglements, welches im Dezember 2020 durch den Einwohnerrat verabschiedet worden ist, wird neu zusätzlich zu den Sackgebühren eine Grundgebühr pro Einwohner (ab dem 20. Lebensjahr) in Höhe von CHF 30.00 erhoben. Für Gewerbe-, Industrie- und Dienstleistungsbetriebe wird pro Betrieb eine Gebühr zwischen CHF 70.00 und CHF 200.00 erhoben. Die Höhe ist abhängig von der Anzahl der im Betrieb Beschäftigten. Die Grundgebühr deckt die bis heute nicht gedeckten allgemeinen Kosten (Sammelstellenunterhalt, etc.) der Abfallentsorgung. Die Einführung des städtischen Reglements und der zusätzlichen Gebühr erfolgte aufgrund der gesetzlichen Vorgaben des Umweltschutzgesetzes und des Entsorgungsverbandes. Die Gebührenrechnungen werden Anfang Oktober versendet.

Neophytenbekämpfung - Helfen Sie mit!

Lange unterschätzt, stellen invasive gebietsfremde Arten eine der grössten Bedrohungen für die Biodiversität dar. Sie können einheimische Arten verdrängen, zu Gesundheitsproblemen beim Menschen und zu ökonomischen Schäden führen.

Die Tier-, Pflanzen- und Pilzwelt in unserem Land ist in ständigem Wandel. Die Verbreitung von Arten verändert sich und passt sich neuen Verhältnissen an. Mit dem weltweiten Handel und der globalen Mobilität transportiert der Mensch vermehrt Arten absichtlich oder unabsichtlich über natürliche Verbreitungsgrenzen hinweg.

Die Mehrheit dieser gebietsfremden Arten hat sich gut in unsere Umwelt integriert (z.B. die Rosskastanie). Einige verdrängen aber in ihrer neuen Heimat die heimische Tier- und Pflanzenwelt und werden daher als «invasiv» bezeichnet.

Invasive gebietsfremde Arten bedrohen damit unsere biologische Vielfalt. Sie können Krankheiten einschleppen, sich negativ auf die Gesundheit von Menschen auswirken (Allergien) und Infrastrukturen beschädigen.

Die vom Stadtrat eingesetzte und von Stadträtin Irene Gruhler Heinzer präsidierte Kommission Klima- und Umweltschutz beschäftigt sich u.a. mit der Neophytenbekämpfung. Der aktuell in alle Haushaltungen verteilte Flyer zum Einjährigen Berufkraut ist der Beginn einer Reihe von Aktionen, die auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden sollen. Bitte folgen Sie den Angaben auf dem Flyer und helfen Sie bei der Neophytenbekämpfung mit!

Einbürgerungen

Folgenden Personen werden die Bürgerrechte des Kantons Schaffhausen und dasjenige der Stadt Stein am Rhein erteilt:

  • Maria und Ali Kashani mit Nia und Pio Kashani, schweizerische Staatsangehörige

Unter Vorbehalt der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und der Erteilung des Bürgerrechts des Kantons Schaffhausen werden in das Bürgerrecht der Stadt Stein am Rhein aufgenommen:

  • Petra Büche, deutsche Staatsangehörige
  • Simone Bronke, deutsche Staatsangehörige

Personelles

Eintritte:

  • Nina Wollet, per 1. August 2021, Vorlehre Kindertagesstätte
  • Naïma Weber, per 1. September 2021, Fachfrau Betreuung in der Kindertagesstätte
  • Annika Bollinger, per 1. Oktober 2021, Leiterin Kindertagesstätte
  • Matthias Tanner, per 1. Oktober 2021, Schulleiter Orientierungsschule
  • François Dercourt, per 1. November 2021, Mitarbeiter Werkhof

Den neu eingetretenen oder neu eintretenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wünscht der Stadtrat viel Freude in ihrer neuen Aufgabe und gutes Gelingen.

Austritte:

Caroline Hensel per 31.07.2021

Sie stand genau neun Jahre als Pädagogische Leiterin und stellvertretende Leiterin der Kindertagesstätte in den Diensten der Stadt. Während dieser Zeit hat sie wertvolle Arbeit geleistet, für die ihr der Stadtrat herzlich dankt. Der Stadtrat wünscht Caroline Hensel in ihrer neuen beruflichen Herausforderung sowie privat alles Gute.

Daniel Sätteli per 31.08.2021

Knapp acht Jahre stand Daniel Sätteli als Mitarbeiter im Werkhof in den Diensten der Stadt. Für seine wertvolle Arbeit dankt der Stadtrat herzlich. Für die neue berufliche Herausforderung sowie die private Zukunft wünscht der Stadtrat Daniel Sätteli alles Gute.

René Trösch per 31.08.2021

Seit 2004 ist René Trösch als Hauswart der Schulanlage HOGA angestellt gewesen. Während dieser Zeit hat er wertvolle Arbeit geleistet, für die ihm der Stadtrat herzlich dankt. Gesundheitshalber tritt er leider aus dem Hauswartdienst zurück. Der Stadtrat wünscht René Trösch alles Gute für die Zukunft.

Regula Wuffli per 31.08.2021

Neun Jahre stand Regula Wuffli als Fachfrau Betreuung im Dienste der Stadt in der Kindertagesstätte Schatztrue. Für die wertvoll geleistete Arbeit in dieser Zeit dankt der Stadtrat ihr herzlich und wünscht ihr in ihrer neuen beruflichen Herausforderung sowie privat alles Gute.

Yvonne Maus per 30.09.2021

Seit 2012 stand Yvonne Maus in den Diensten der Stadt. Während dieser Zeit hat sie wertvolle Arbeit als Leiterin der Kindertagesstätte geleistet, für die ihr der Stadtrat herzlich dankt. Bis zum Stellenantritt der neuen Kita-Leiterin, Annika Bollinger, konnte mit Yvonne Maus eine Verlängerung ihres Vertrages von einem Monat, bis Ende September 2021, vereinbart werden. Der Stadtrat dankt Yvonne Maus für das Gewährleisten eines geregelten Überganges und wünscht ihr für die neue berufliche Herausforderung sowie privat alles Gute.

Hannah Bausch per 30.09.2021

Hannah Bausch absolvierte ein einjähriges Praktikum in der Kindertagesstätte Schatztrue. Sie verlässt die Stadt per Ende September 2021. Der Stadtrat wünscht ihr alles Gute für die Zukunft.

Lehrstellen:

Resul Salija und Godwin Kern haben ihre Lehrstelle in der Stadtverwaltung bzw. im Bauamt per 1. August 2021 angetreten. Der Stadtrat wünscht den beiden Lernenden viel Erfolg und Freude bei ihrer Ausbildung.

Die Lehrstelle als Forstwart EFZ auf den Sommer 2022 ist noch zu vergeben. Interessierte dürfen sich beim Forstverwalter, Stefan Haab, unter 079 462 80 48 melden. Die genaue Stellenausschreibung ist auf der Homepage unter www.steinamrhein.ch unter der Rubrik «vakante Stellen» zu finden.

Praktikumsstelle:

In der Kindertagesstätte Schatztrue ist eine Praktikumsstelle mit Stellenantritt nach Vereinbarung zu vergeben. Das Stelleninserat ist auf der Homepage unter www.steinamrhein.ch unter der Rubrik «vakante Stellen» zu finden.

STADTRAT STEIN AM RHEIN