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Arbeit und Handwerk - öffentliches Teegespräch

Im Bahá’í-Glauben haben Arbeit und Beruf einen hohen geistigen, ethischen und gesellschaftlichen Stellenwert. Arbeit ist nicht einfach nur ein Mittel, um Geld zu verdienen oder den Lebensunterhalt zu sichern. Sie kann selbst eine Form des Gottesdienstes sein, wenn sie in einer Haltung der Aufrichtigkeit, des Dienstes und der Liebe zur Menschheit ausgeübt wird.

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"Jedem von euch ist es zur Pflicht gemacht, sich in einem Beruf – einem Handwerk, Gewerbe und dergleichen – zu betätigen. Wir haben eure Tätigkeit bei solcher Arbeit ... zum Rang des Dienstes an Gott ... erhoben."

Bahá'u'lláh (1817 - 1892 | Stifter der Bahá'í-Religion)

 

Ein zentraler Gedanke ist, dass die geistige Entwicklung des Menschen und sein Beitrag zur Gesellschaft miteinander verbunden sind. Seine Arbeit kann daher sowohl der persönlichen Entfaltung als auch dem Gemeinwohl dienen.

Die geistige Bedeutung eines Berufs liegt nicht in seinem Prestige, sondern darin, wie er ausgeübt wird und welchen Beitrag er zum Wohl der Menschen leistet.

Entscheidend ist dabei nicht allein, welchen Beruf jemand ausübt, sondern wie er ausgeübt wird: mit Verantwortungsbewusstsein, Ehrlichkeit, Sorgfalt und dem Willen, anderen Menschen zu nützen. Die Arbeit ermöglicht es, geistige Überzeugungen im täglichen Leben in die Praxis umzusetzen.

Die Arbeit eines Handwerkers, einer Lehrerin, eines Landwirts, einer Ärztin oder eines Angestellten kann somit geistigen Wert haben.

 

Ein weiterer zentraler Gedanke ist die Verbindung von Arbeit und Dienst.

Im Bahá’í-Verständnis ist der Mensch nicht ausschliesslich für seine eigene materielle und persönliche Entwicklung verantwortlich. Er trägt auch Verantwortung für das Wohlergehen anderer und für den Fortschritt der Gesellschaft.

Berufliche Tätigkeit kann diesem Ziel auf verschiedene Weise dienen.

Damit ist Dienst nicht auf ehrenamtliche oder religiöse Tätigkeiten beschränkt. Auch die gewissenhafte Ausübung eines gewöhnlichen Berufs kann Dienst an der Menschheit sein.

 

Information und Austausch

Das Teegespräch bietet Gelegenheit, den Bahá’í-Standpunkt zum Thema Arbeit und Beruf kennenzulernen, über das Thema zu reflektieren und sich auszutauschen.

Veranstaltungsort

Bürgerasyl Stein am Rhein
Oberstadt 3
8259 Stein am Rhein
Lageplan

Weitere Information

Jürg Weber- Zimmer im 1. Stock (Lift vorhanden) Für eine Anmeldung sind wir dankbar - aber auch ohne Anmeldung sind Sie herzlich willkommen! Tel 079 352 20 88 oder roswitha.heinz@goeltenboth.ch

Allgemeine Angaben

Kontaktperson: Heinz und Roswitha Göltenboth
Tel. 079 352 20 88
roswitha.heinz@goeltenboth.ch
https://tinyurl.com/Bahai-Regio-Stein-am-Rhein

Organisator

Bahá'í Regio Stein am Rhein
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